Zukunftswerkstatt

Im dritten Block des Seminars geht es um die Zukunft der (digitalen) Hochschullehre und wir arbeiten weiter mit der Methode der Zukunftswerkstatt. Nach der Sammlung von Kritikpunkten (siehe letzter Beitrag), ergibt sich folgendes Bild mit zentralen Problembereichen und Herausforderungen:

Organisation des Studiums

  • Zu viele und zu lange Lehrveranstaltungen
  • Zu wenig Abwechslung in den Seminaren
  • Zu hohe Anforderungen
  • Zu viele Präsentationen der Studierenden, zu wenig Input der Lehrenden
  • Literaturbeschaffung sehr schwierig

Technik / Infrastruktur

  • Instabile Internetverbindung
  • Schlechte Qualität von Ton und Bild
  • Verpflichtende Nutzung von Software (ZOOM) und Hardware (“Kamera an”)

Soziale Aspekte

Selbstorganisation des Lernens

Diese Kritikpunkte sind die Ausgangslage für die Entwicklung von Utopien für ein bessere Bedingungen für das Studium. In Gruppen arbeiten die Studierenden an Vorschlägen und stellen das im Plenum vor. Als Anregungen oder Inspiration zum Ausschmücken der Phantasien dient folgendes Szenario:

Wir befinden uns im Jahr 2025. Sie treffen Schulfreund:in, mit denen Sie während der Schulzeit über ihre Studienpläne öfter gesprochen haben. Die Freund:innen äußerten damals Bedenken, dass die Hochschulen veraltet wären und dass darum das Studium keinen Spaß machen würde.
Sie haben ganz andere Erlebnisse gemacht. Welche Punkte wären für Sie am wichtigsten, die zeigen, dass sich das Studium tatsächlich gelohnt hat für Sie?
Führen Sie dieses Gespräch in der Gruppe durch.
Bitte eine Person pro Gruppe auswählen, die aus Sicht der Studierenden berichtet. Die anderen fragen kritisch nach.

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